50 mg Vial
16,67 mg/ml| Zeitraum | Dosis | Einheiten |
|---|---|---|
| Woche 1–2 | 5 mg | 30 U (0,30 ml) |
| Woche 3–8 | 10 mg | 60 U (0,60 ml) |
| Woche 5–8 (fortgeschritten) | 15 mg | 90 U (0,90 ml) |
| Woche 9–12 (fortgeschritten) | 20 mg | 2 × 60 U (2 × 0,60 ml) |
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SS-31 wird in Forschungsprotokollen mit 5–10 mg täglich subkutan dosiert (fortgeschritten bis 15–20 mg), über einen Zyklus von 8–12 Wochen. Ein 50-mg-Vial wird mit 3,0 ml bakteriostatischem Wasser rekonstituiert (16,67 mg/ml, ≈ 167 µg pro U-100-Einheit).
Dosisrechner öffnen →SS-31 (Elamipretide) ist ein mitochondrial adressiertes Tetrapeptid, das sich selektiv in der inneren Mitochondrienmembran anreichert und dort an das Phospholipid Cardiolipin bindet. In der präklinischen und klinischen Forschung wird es auf Effekte rund um Membranstabilität, Elektronentransport und Zellenergie untersucht. Seit 2025 ist Elamipretide in den USA im beschleunigten Verfahren als erste Therapie des seltenen Barth-Syndroms zugelassen; jede weitere Anwendung ist experimentell.
| Klasse | Mitochondrien-adressiertes Tetrapeptid |
|---|---|
| Ziel | Cardiolipin (innere Mitochondrienmembran) |
| Gabe | Täglich subkutan |
| Standard-Dosis | 5–10 mg / Tag (bis 15–20 mg) |
| Zyklus | 8–12 Wochen |
| Status | Nur für Forschungszwecke (zugelassen für spezifische Indikationen) |
Werte je Vial-Größe. Die Dosis bleibt gleich — nur die abzulesenden Spritzen-Einheiten ändern sich mit der Konzentration.
| Zeitraum | Dosis | Einheiten |
|---|---|---|
| Woche 1–2 | 5 mg | 30 U (0,30 ml) |
| Woche 3–8 | 10 mg | 60 U (0,60 ml) |
| Woche 5–8 (fortgeschritten) | 15 mg | 90 U (0,90 ml) |
| Woche 9–12 (fortgeschritten) | 20 mg | 2 × 60 U (2 × 0,60 ml) |
Richtwerte (Supplies), um einen Zyklus vollständig durchzuplanen.
| Dauer | Vials | Spritzen | BAC-Wasser | Tupfer |
|---|---|---|---|---|
| 8 Wochen (5–10 mg/Tag) | ≈ 10 Vials (50 mg) | 56 Insulinspritzen | 1 Fläschchen (30 ml) | 112 Alkoholtupfer |
| 12 Wochen (10 mg/Tag) | ≈ 16 Vials (50 mg) | 84 Insulinspritzen | 2 Fläschchen | 168 Alkoholtupfer |
| 12 Wochen (bis 15 mg/Tag) | ≈ 21 Vials (50 mg) | 84 Insulinspritzen | 3 Fläschchen | 168 Alkoholtupfer |
Untersuchung von mitochondrialer Membranstabilität und Zellenergie über die Cardiolipin-Bindung auf Basis präklinischer und klinischer Evidenz.
5–10 mg täglich im Standardprotokoll, fortgeschritten bis 15–20 mg, mit schrittweiser Titration.
täglich subkutan
8–12 Wochen; belastbare Daten über 12 Wochen hinaus sind begrenzt.
SS-31 reichert sich selektiv in der inneren Mitochondrienmembran an und bindet dort an Cardiolipin — ein Phospholipid, das für die Organisation der Atmungskettenkomplexe entscheidend ist. Durch die Stabilisierung der Cardiolipin-Protein-Wechselwirkungen unterstützt das Peptid präklinisch die Anordnung der Elektronentransportketten-Superkomplexe, erhält die Cristae-Struktur der Mitochondrien und optimiert die Effizienz des Elektronentransports. In Modellen wird darüber eine gesteigerte ATP-Synthese bei gleichzeitig reduzierter Bildung reaktiver Sauerstoffspezies (oxidativer Stress) beschrieben. Kontrollierte Studien liegen vor allem zum Barth-Syndrom, zur mitochondrialen Myopathie und zur Herzinsuffizienz vor; groß angelegte Wirksamkeitsdaten außerhalb dieser Indikationen fehlen bislang.
Stopfen und Haut mit Alkohol reinigen und trocknen lassen. Hautfalte greifen, Nadel im 45–90°-Winkel ins Unterhautgewebe einführen. Bei subkutaner Gabe nicht aspirieren; langsam und gleichmäßig injizieren. Einstichstellen systematisch rotieren (Bauch, Oberschenkel, Oberarme).
Mitochondrialer Metabolismus-Fokus — gemeinsamer Ansatz an Zellenergie und AMPK-Achse.
Zu MOTS-c →Longevity-Synergie — ergänzt den Fokus auf mitochondriale Energiebereitstellung.
Zu NAD+ →Partner-Empfehlung: BIONIX Research ist ein Partner von LEVION. LEVION verkauft selbst nichts.
Die Antworten, die du suchst — ohne Umschweife. Evidenzbasiert, wo die Forschung klar ist. Praxisnah, wo sie schweigt.
Alles, was wir als konkrete Größe nennen, hat eine Quelle. Hier ist, woher die Zahlen auf dieser Seite stammen — und wo die Lücke zwischen Studie und Coaching-Erfahrung liegt.
Elamipretide-Review, International Journal of Molecular Sciences (MDPI) 2025 — Struktur, Wirkmechanismus & therapeutisches Potenzial.
Birk A.V. et al., British Journal of Pharmacology — Cardiolipin-Bindung & Stabilisierung der Mitochondrienmembran durch SS-31.
U.S. Food & Drug Administration 2025 — beschleunigte Zulassung von Elamipretide (Forzinity) als erste Therapie des Barth-Syndroms.
PROGRESS-HF-Studie, JACC: Heart Failure — Sicherheit & Verträglichkeit von Elamipretide bei Herzinsuffizienz.
MMPOWER-2-Studie, Neurology (AAN) — Elamipretide bei primärer mitochondrialer Myopathie.
BBA – Bioenergetics (Elsevier) — Cardiolipin-Remodeling & Cristae-Struktur in der mitochondrialen Funktion.
Journal of Cardiovascular Pharmacology — SS-31 senkt oxidativen Stress & verbessert die mitochondriale Bioenergetik.
ADDF — Cognitive-Vitality-Profil zu SS-31 (Alzheimer's Drug Discovery Foundation), präklinischer & klinischer Überblick.
Johns Hopkins Arthritis Center — subkutane Injektion (Anleitung).
WHO — Leitlinie Sicherheitsspritzen (IM/ID/SC), 2016.
CDC — subkutane Applikation (Winkel/Stelle, keine Aspiration).
PMC — pharmakologische Aspekte der subkutanen Route.
SS-31 (Elamipretide) ist außerhalb der Zulassung für das Barth-Syndrom eine nicht zugelassene Forschungschemikalie. Die Angaben dienen ausschließlich Informations- und Forschungszwecken, sind keine zugelassene Fachinformation und kein medizinischer Rat. Kein Heilversprechen.