10 mg Vial
3,33 mg/ml| Zeitraum | Dosis | Einheiten |
|---|---|---|
| Woche 1 | 250 µg | 7,5 U (0,075 ml) |
| Woche 2 | 500 µg | 15 U (0,15 ml) |
| Woche 3 | 750 µg | 22,5 U (0,225 ml) |
| Woche 4–8 | 1 mg | 30 U (0,30 ml) |
| Erhaltung (ab Woche 8) | 500 µg – 1 mg, 1–2×/Woche | 15–30 U (0,15–0,30 ml) |
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Melanotan II wird in Forschungsprotokollen einschleichend mit 250 µg bis 1 mg täglich subkutan dosiert (Ladephase 6–8 Wochen), danach 1–2× wöchentlich zur Erhaltung. Ein 10-mg-Vial wird mit 3,0 ml bakteriostatischem Wasser rekonstituiert (3,33 mg/ml).
Dosisrechner öffnen →Melanotan II (MT-2) ist ein synthetisches, zyklisches Heptapeptid-Analogon des α-Melanozyten-stimulierenden Hormons (α-MSH). In der präklinischen und explorativen Forschung wird es als Agonist an Melanocortin-Rezeptoren untersucht — vor allem an MC1R (Melaninbildung & Hautpigmentierung) und MC4R (Einfluss auf Libido & Appetit), mit geringerer Aktivität an MC3R. Die zyklische Lactam-Struktur macht das Molekül stabiler und potenter als das natürliche α-MSH.
| Klasse | Synthetisches zyklisches Heptapeptid (α-MSH-Analogon) |
|---|---|
| Ziele | Melanocortin-Rezeptoren MC1R / MC3R / MC4R |
| Gabe | Subkutan (täglich in der Ladephase) |
| Standard-Dosis | 250 µg – 1 mg / Tag |
| Zyklus | 6–8 Wochen Ladephase + Erhaltung |
| Status | Nur für Forschungszwecke |
Werte je Vial-Größe. Die Dosis bleibt gleich — nur die abzulesenden Spritzen-Einheiten ändern sich mit der Konzentration.
| Zeitraum | Dosis | Einheiten |
|---|---|---|
| Woche 1 | 250 µg | 7,5 U (0,075 ml) |
| Woche 2 | 500 µg | 15 U (0,15 ml) |
| Woche 3 | 750 µg | 22,5 U (0,225 ml) |
| Woche 4–8 | 1 mg | 30 U (0,30 ml) |
| Erhaltung (ab Woche 8) | 500 µg – 1 mg, 1–2×/Woche | 15–30 U (0,15–0,30 ml) |
| Zeitraum | Dosis | Einheiten |
|---|---|---|
| Woche 1 | 250 µg | 15 U (0,15 ml) |
| Woche 2 | 500 µg | 30 U (0,30 ml) |
| Woche 3 | 750 µg | 45 U (0,45 ml) |
| Woche 4–8 | 1 mg | 60 U (0,60 ml) |
| Erhaltung (ab Woche 8) | 500 µg – 1 mg, 1–2×/Woche | 30–60 U (0,30–0,60 ml) |
Richtwerte (Supplies), um einen Zyklus vollständig durchzuplanen.
| Dauer | Vials | Spritzen | BAC-Wasser | Tupfer |
|---|---|---|---|---|
| 8 Wochen | ≈ 5 Vials (10 mg) | 56 Insulinspritzen | 2 Fläschchen (10 ml) | 112 Alkoholtupfer |
| 12 Wochen | ≈ 8 Vials (10 mg) | 84 Insulinspritzen | 3 Fläschchen | 168 Alkoholtupfer |
| 16 Wochen | ≈ 10 Vials (10 mg) | 112 Insulinspritzen | 3 Fläschchen | 224 Alkoholtupfer |
Untersuchung melanocortin-vermittelter Effekte auf Pigmentierung und Libido auf Basis präklinischer und explorativer Evidenz.
250 µg bis 1 mg täglich in der Ladephase mit schrittweiser Titration; danach 500 µg – 1 mg 1–2× wöchentlich zur Erhaltung.
täglich subkutan (Ladephase), danach 1–2× wöchentlich
6–8 Wochen Ladephase, anschließend Erhaltungsgabe 1–2× wöchentlich.
Melanotan II ist ein nicht-selektiver Agonist an den Melanocortin-Rezeptoren. Über MC1R auf Melanozyten regt es die Melaninsynthese an, sodass in Untersuchungen eine Hautpigmentierung ohne UV-Reiz beobachtet wird — typischerweise nach mehreren aufeinanderfolgenden Tagesgaben. Über MC4R im zentralen Nervensystem werden Effekte auf Libido, sexuelle Funktion und Appetit vermittelt; MC3R wird ebenfalls angesprochen. Weil die Melaninbildung auch bestehende Pigmentstrukturen betrifft, können sich Muttermale, Sommersprossen und Pigmentflecken verdunkeln oder verändern — eine regelmäßige dermatologische Kontrolle ist deshalb wichtig. Bei hoher Dosierung wurden schwere sympathomimetische Reaktionen bis hin zu Rhabdomyolyse berichtet (Fallbericht bei 6 mg); als konservative Obergrenze gelten 2 mg pro Tag. Kontrollierte Wirksamkeits- und Langzeit-Sicherheitsdaten am Menschen im großen Maßstab fehlen bislang.
Stopfen und Haut mit Alkohol reinigen und trocknen lassen. Hautfalte greifen, Nadel im 45–90°-Winkel ins Unterhautgewebe einführen. Bei subkutaner Gabe nicht aspirieren; langsam und gleichmäßig injizieren. Einstichstellen systematisch rotieren (Bauch, Oberschenkel, Oberarme).
Melanocortin-Verwandter — aus Melanotan II abgeleitet, MC4R-fokussiert für Libido ohne Pigmentaufbau.
Zu PT-141 (Bremelanotide) →Ergänzender Haut- und Bindegewebs-Fokus; als eigenständiges Protokoll geführt, nicht als belegter Co-Zyklus.
Zu GHK-Cu →Partner-Empfehlung: BIONIX Research ist ein Partner von LEVION. LEVION verkauft selbst nichts.
Die Antworten, die du suchst — ohne Umschweife. Evidenzbasiert, wo die Forschung klar ist. Praxisnah, wo sie schweigt.
Alles, was wir als konkrete Größe nennen, hat eine Quelle. Hier ist, woher die Zahlen auf dieser Seite stammen — und wo die Lücke zwischen Studie und Coaching-Erfahrung liegt.
Dorr R.T. et al., Life Sciences (1996) — Melanotan-II als superpotentes zyklisches Melanotropin-Peptid, Pilot-Phase-I-Studie (Pigmentierung & Verträglichkeit).
Wessells H. et al., The Journal of Urology (1998) — synthetisches Melanotropin-Peptid löst Erektionen aus (placebokontrollierte Crossover-Studie, MC4R).
Nelson M.E. et al., Clinical Toxicology (2012) — Fallbericht: systemische Toxizität und Rhabdomyolyse nach Melanotan-II-Injektion.
DermNet NZ — dermatologische Einordnung von Melanotan II: Nebenwirkungen, Muttermal-Monitoring und Risiken.
RxList — pharmakologischer Überblick zu Melanotan II (Wirkung, Nebenwirkungen, Dosierungshinweise).
Johns Hopkins Arthritis Center — subkutane Injektion (Anleitung).
WHO — Leitlinie Sicherheitsspritzen (IM/ID/SC), 2016.
CDC — subkutane Applikation (Winkel/Stelle, keine Aspiration).
PMC — pharmakologische Aspekte der subkutanen Route.
Melanotan II ist eine nicht zugelassene Forschungschemikalie. Die Angaben dienen ausschließlich Informations- und Forschungszwecken, sind keine zugelassene Fachinformation und kein medizinischer Rat. Kein Heil- oder Kosmetikversprechen.