10 mg Vial
3,33 mg/ml| Zeitraum | Dosis | Einheiten |
|---|---|---|
| Woche 1–2 | 100 µg | 3 U (0,03 ml) |
| Woche 3–8 (bis 12) | 200 µg | 6 U (0,06 ml) |
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Kisspeptin wird in Forschungsprotokollen mit 100–200 µg täglich subkutan dosiert, über einen Zyklus von 8–12 Wochen. Ein 10-mg-Vial wird mit 3,0 ml bakteriostatischem Wasser rekonstituiert (3,33 mg/ml).
Dosisrechner öffnen →Kisspeptin (auch Metastin genannt) ist ein körpereigenes neuroendokrines Peptid, das eine Schlüsselrolle in der Steuerung der reproduktiven Hormonachse spielt. In der Forschung wird das Fragment Kisspeptin-10 auf seine Fähigkeit untersucht, über den KISS1R/GPR54-Rezeptor die Ausschüttung von Gonadotropin-Releasing-Hormon (GnRH) anzustoßen und so die nachgeschaltete LH- und FSH-Freisetzung zu modulieren. Ursprünglich als Produkt eines Metastasen-Suppressor-Gens (KiSS-1) identifiziert, ist es heute ein zentraler Baustein der reproduktiven Endokrinologie-Forschung.
| Klasse | Neuroendokrines Peptid (KISS1R-Agonist) |
|---|---|
| Herkunft | KiSS-1-Genprodukt (Metastin-Fragment) |
| Gabe | Täglich subkutan |
| Standard-Dosis | 100–200 µg / Tag |
| Zyklus | 8–12 Wochen (Titration) |
| Status | Nur für Forschungszwecke |
Werte je Vial-Größe. Die Dosis bleibt gleich — nur die abzulesenden Spritzen-Einheiten ändern sich mit der Konzentration.
| Zeitraum | Dosis | Einheiten |
|---|---|---|
| Woche 1–2 | 100 µg | 3 U (0,03 ml) |
| Woche 3–8 (bis 12) | 200 µg | 6 U (0,06 ml) |
| Zeitraum | Dosis | Einheiten |
|---|---|---|
| Woche 1–2 | 100 µg | 6 U (0,06 ml) |
| Woche 3–8 (bis 12) | 200 µg | 12 U (0,12 ml) |
Richtwerte (Supplies), um einen Zyklus vollständig durchzuplanen.
| Dauer | Vials | Spritzen | BAC-Wasser | Tupfer |
|---|---|---|---|---|
| 8 Wochen | ≈ 1 Vial (10 mg) | 56 Insulinspritzen | 1 Fläschchen (10 ml) | 112 Alkoholtupfer |
| 12 Wochen | ≈ 2 Vials (10 mg) | 84 Insulinspritzen | 1 Fläschchen | 168 Alkoholtupfer |
| 16 Wochen | ≈ 3 Vials (10 mg) | 112 Insulinspritzen | 1 Fläschchen | 224 Alkoholtupfer |
Untersuchung der physiologischen Steuerung der reproduktiven Hormonachse über eine vorgeschaltete GnRH-Stimulation.
100–200 µg täglich mit schrittweiser Titration.
täglich subkutan
8–12 Wochen; längere Dauergabe wird gemieden, um Tachyphylaxie (nachlassende Rezeptor-Antwort) zu vermeiden.
Kisspeptin wirkt als vorgeschalteter Auslöser der reproduktiven Hormonkaskade. Nach subkutaner Gabe bindet es an KISS1R-Rezeptoren (GPR54) auf den GnRH-Neuronen im Hypothalamus und stößt dort die pulsatile Freisetzung von GnRH an. Dieses stimuliert die Hirnanhangsdrüse zur Ausschüttung von luteinisierendem Hormon (LH) und follikelstimulierendem Hormon (FSH), die wiederum an den Gonaden die Bildung von Sexualsteroiden und die Keimzell-Reifung unterstützen. Die Wirkung ist GnRH-abhängig: Wird die GnRH-Freisetzung blockiert, bleibt auch die LH/FSH-Antwort aus. Präklinische und frühe Humandaten deuten darauf hin, dass Kisspeptin die körpereigenen GnRH-Reserven „entriegelt" und so ein physiologischeres Ausschüttungsmuster ermöglicht als direkt zugeführtes GnRH oder hCG. Kontrollierte Wirksamkeitsdaten am Menschen im großen Maßstab fehlen bislang.
Stopfen und Haut mit Alkohol reinigen und trocknen lassen. Hautfalte greifen, Nadel im 45–90°-Winkel ins Unterhautgewebe einführen (45° bei schlanken Personen, 90° bei ausreichend Fettgewebe). Bei subkutaner Gabe nicht aspirieren; langsam und gleichmäßig injizieren. Einstichstellen systematisch rotieren (Bauch mind. 5 cm vom Nabel, äußere Oberschenkel, Oberarme).
Ergänzender Forschungsfokus auf die sexuelle/reproduktive Achse.
Zu PT-141 →Kombinierbar bei Fragestellungen rund um die endokrine Achse und Körperkomposition.
Zu Tesamorelin →Partner-Empfehlung: BIONIX Research ist ein Partner von LEVION. LEVION verkauft selbst nichts.
Die Antworten, die du suchst — ohne Umschweife. Evidenzbasiert, wo die Forschung klar ist. Praxisnah, wo sie schweigt.
Alles, was wir als konkrete Größe nennen, hat eine Quelle. Hier ist, woher die Zahlen auf dieser Seite stammen — und wo die Lücke zwischen Studie und Coaching-Erfahrung liegt.
Abbara A. et al., Endocrine Reviews — therapeutisches Potenzial von Kisspeptin & Neurokinin B in der Reproduktionsmedizin.
Skorupskaite K. et al., Human Reproduction Update 2014 — die Kisspeptin-GnRH-Achse in reproduktiver Gesundheit & Krankheit.
Seminara S.B. et al., New England Journal of Medicine 2003 — das GPR54-Gen als Regulator der Pubertät.
Jayasena C.N. et al., Journal of Clinical Investigation 2014 — Kisspeptin-54 löst Eizellreifung bei IVF aus (reduziertes OHSS-Risiko).
Jayasena C.N. et al., J Clin Endocrinol Metab 2014 — Steigerung der LH-Pulsatilität bei hypothalamischer Amenorrhoe via Kisspeptin-54.
Kisspeptin-Rezeptor-Agonist, Journal of Clinical Investigation 2020 — therapeutisches Potenzial bei weiblichen Reproduktionsstörungen.
Kisspeptin-10 Clinical Reference Sheet — Startdosis- & Titrations-Empfehlungen (100–200 µg subkutan täglich).
Johns Hopkins Arthritis Center — subkutane Injektion (Anleitung).
WHO — Leitlinie Sicherheitsspritzen (IM/ID/SC), 2016.
CDC — subkutane Applikation (Winkel/Stelle, keine Aspiration).
PMC — pharmakologische Aspekte der subkutanen Route.
Kisspeptin ist eine nicht zugelassene Forschungschemikalie. Die Angaben dienen ausschließlich Informations- und Forschungszwecken, sind keine zugelassene Fachinformation und kein medizinischer Rat. Kein Heilversprechen.