Recovery

GHK-Cu

GHK-Cu wird in Forschungsprotokollen mit 1–2 mg pro Injektion subkutan dosiert, 3–5 Tage pro Woche über einen Zyklus von 8–12 Wochen (optional bis 16). Ein 50-mg-Vial wird mit 3,0 ml bakteriostatischem Wasser rekonstituiert (16,67 mg/ml).

Zuletzt geprüft: 13.07.2026<strong>subkutan</strong>, 3–5 Tage pro WocheZyklus: 8–12 Wochen, optional bis 16 Wochen, danach 2–4 Wochen Pause.
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Auf einen Blick

GHK-Cu ist ein natürlich vorkommendes Kupfer-Tripeptid (Glycin–Histidin–Lysin), das ein Kupferion komplexiert. In der präklinischen und dermatologischen Forschung wird es auf Rollen bei Wundheilung, Gewebe-Remodeling und Hautregeneration untersucht — mit dokumentierten Effekten auf die Genexpression rund um Kollagensynthese, antioxidative Abwehr und entzündungsregulierende Signalwege.

KlasseKupfer-Tripeptid (GHK : Cu²⁺)
HerkunftKörpereigenes Plasma-Peptid
GabeSubkutan, 3–5×/Woche
Standard-Dosis1–2 mg / Injektion
Zyklus8–12 Wochen (bis 16)
StatusNur für Forschungszwecke

Rekonstitution & Titration

Werte je Vial-Größe. Die Dosis bleibt gleich — nur die abzulesenden Spritzen-Einheiten ändern sich mit der Konzentration.

50 mg Vial

16,67 mg/ml

3 ml BAC-Wasser · ≈ 167 µg / Einheit (U-100)

ZeitraumDosisEinheiten
Woche 1–41,0 mg6 U (0,06 ml)
Woche 5–81,5 mg9 U (0,09 ml)
Woche 9–12+2,0 mg12 U (0,12 ml)

100 mg Vial

33,3 mg/ml

3 ml BAC-Wasser · ≈ 333 µg / Einheit (U-100)

ZeitraumDosisEinheiten
Woche 1–41,0 mg3 U (0,03 ml)
Woche 5–81,5 mg4,5 U (0,045 ml)
Woche 9–122,0 mg6 U (0,06 ml)
Rekonstitution — Schritt für Schritt
  1. 3,0 ml bakteriostatisches Wasser mit steriler Spritze aufziehen.
  2. Langsam an der Vial-Wand einlaufen lassen — kein Schäumen.
  3. Sanft schwenken oder rollen, bis alles gelöst ist (nicht kräftig schütteln).
  4. Beschriften und bei 2–8 °C lichtgeschützt kühlen.

Benötigtes Material

Richtwerte (Supplies), um einen Zyklus vollständig durchzuplanen.

DauerVialsSpritzenBAC-WasserTupfer
8 Wochen≈ 1 Vial (50 mg)40 Insulinspritzen (5×/Woche)1 Fläschchen (10 ml)80 Alkoholtupfer
12 Wochen≈ 2 Vials (50 mg)60 Insulinspritzen1 Fläschchen120 Alkoholtupfer
16 Wochen≈ 3 Vials (50 mg)80 Insulinspritzen1 Fläschchen160 Alkoholtupfer

Material besorgen

Protokoll-Überblick

Ziel

Unterstützung von Gewebe-Remodeling, Wundheilung und Hautregeneration über dokumentierte biologische Signalwege.

Dosis-Bereich

1,0–2,0 mg pro Injektion mit schrittweiser Titration.

Gabe

subkutan, 3–5 Tage pro Woche

Zyklus

8–12 Wochen, optional bis 16 Wochen, danach 2–4 Wochen Pause.

Wie es wirkt

Mechanismus

GHK-Cu ist ein natürlich vorkommendes Tripeptid, das mit einem Kupferion einen Komplex bildet und darüber zahlreiche biologische Prozesse moduliert. Präklinische und dermatologische Studien beschreiben eine gesteigerte Kollagen- und Decorin-Genexpression, die Aktivierung von Gewebe-Remodeling-Pfaden sowie die Regulation von Genen für antioxidative Enzyme, Wachstumsfaktoren und entzündungshemmende Signalwege. In Tiermodellen ist die Substanz bereits in sehr niedrigen Dosen aktiv (~0,5 µg/kg im Nagermodell), während in der Praxis Milligramm-Dosen eingesetzt werden. Die berichtete Aktivität reicht über die reine Wundheilung hinaus bis in Haut-, Nerven- und Gefäßgewebe; kontrollierte Wirksamkeitsdaten am Menschen im großen Maßstab fehlen bislang.

Lagerung & Handhabung

Lagerung
  • Lyophilisiert bei −20 °C, trocken und dunkel lagern.
  • Nach dem Auflösen bei 2–8 °C kühlen und innerhalb von ~30 Tagen verwenden; wiederholtes Einfrieren/Auftauen vermeiden.
  • Für längere Lagerung in sterile Vials aliquotieren und bei −20 °C einfrieren. Vial vor dem Öffnen auf Raumtemperatur bringen, um Kondensation zu vermeiden.
Wichtige Hinweise
  • Für jede Injektion eine neue sterile Insulinspritze verwenden und im Sharps-Container entsorgen.
  • Einstichstellen rotieren (Bauch, Oberschenkel, Oberarme), um lokale Reizungen und Lipohypertrophie zu vermeiden.
  • Die rekonstituierte Lösung ist durch den Kupferanteil leicht blau — bei Trübung oder Verfärbung verwerfen.
  • Bei kleinen Volumina (≤ 10 U / ≤ 0,10 ml) 30er- oder 50er-Insulinspritzen für bessere Ablesbarkeit nutzen.
  • Humandaten zu GHK-Cu sind vorläufig; klinische Entscheidungen gehören in qualifizierte ärztliche Hand.

Klinischer Nutzen & Nebenwirkungen

Nutzen
  • Unterstützt in Forschungsmodellen Wundheilung und Gewebereparatur über Kollagensynthese- und Remodeling-Pfade.
  • Zeigt positive regulatorische Effekte auf Gene für antioxidative Enzyme, Wachstumsfaktoren und entzündungshemmende Signale.
  • Weist in präklinischen Modellen zusätzlich Aktivität in Nervensystem- und kognitionsbezogenen Signalwegen auf.
Grenzen
  • Meist gut verträglich; am häufigsten leichte Reaktionen an der Einstichstelle (vorübergehende Rötung, Juckreiz).
  • Keine offiziellen Human-Dosierungsleitlinien — GHK-Cu ist nicht zugelassen; Protokolle beruhen auf empirischer Praxis, Langzeitdaten am Menschen fehlen.

Lifestyle-Faktoren

Begleitende Faktoren
  • Ausreichend Protein aufnehmen, um Kollagensynthese und Gewebereparatur zu unterstützen.
  • Auf Flüssigkeits- und Mikronährstoffstatus achten (besonders Kupfer, Zink, Vitamin C) für einen gesunden Bindegewebs-Stoffwechsel.
  • Schlafqualität und Stressmanagement priorisieren, um regenerative Prozesse zu fördern.
  • Bei Bedarf mit passender Haut- oder Wundpflege kombinieren, abgestimmt auf das individuelle Ziel.
Person, die gesunde Lebensgewohnheiten lebt

Injektions-Technik

Subkutan

Stopfen und Haut mit Alkohol reinigen und trocknen lassen. Hautfalte greifen, Nadel im 45–90°-Winkel ins Unterhautgewebe einführen. Bei subkutaner Gabe nicht aspirieren; langsam und gleichmäßig injizieren. Nadel im gleichen Winkel zurückziehen, Stelle bei Bedarf leicht andrücken (nicht reiben). Einstichstellen systematisch rotieren (Bauch, Oberschenkel, Oberarme).

Häufige Kombinationen

Stack

BPC-157

Reparatur-fokussierter Stack — Gewebeheilung plus Haut-/Kollagen-Remodeling.

Zu BPC-157
Stack

TB-500

Ergänzt Gewebe-Remodeling und Regeneration.

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Partner-Empfehlung: BIONIX Research ist ein Partner von LEVION. LEVION verkauft selbst nichts.

Häufige Fragen

Die Antworten, die du suchst — ohne Umschweife. Evidenzbasiert, wo die Forschung klar ist. Praxisnah, wo sie schweigt.

Wie wird GHK-Cu dosiert?
In Forschungsprotokollen 1–2 mg pro Injektion subkutan, 3–5 Tage pro Woche, mit Titration von 1,0 mg (Woche 1–4) über 1,5 mg auf 2,0 mg ab Woche 9.
Wie wird GHK-Cu rekonstituiert?
Ein 50-mg-Vial wird mit 3,0 ml bakteriostatischem Wasser gelöst — das ergibt 16,67 mg/ml, also ≈ 167 µg pro U-100-Einheit. Ein 100-mg-Vial mit 3,0 ml ergibt 33,3 mg/ml (≈ 333 µg/Einheit).
Wie lange dauert ein GHK-Cu-Zyklus?
Typisch 8–12 Wochen, optional bis 16 Wochen, gefolgt von 2–4 Wochen Pause.
Warum ist die gelöste Lösung blau?
Der leichte Blaustich stammt vom komplexierten Kupfer (Cu²⁺) und ist normal. Eine trübe oder anders verfärbte Lösung sollte verworfen werden.
Ist GHK-Cu zugelassen?
Nein. GHK-Cu ist eine nicht zugelassene Forschungschemikalie; offizielle Human-Dosierungsleitlinien existieren nicht und die Humandaten sind vorläufig.

Woher diese Zahlen kommen.

Alles, was wir als konkrete Größe nennen, hat eine Quelle. Hier ist, woher die Zahlen auf dieser Seite stammen — und wo die Lücke zwischen Studie und Coaching-Erfahrung liegt.

Kollagen

Journal of Dermatological Science — GHK-Cu & Kollagensynthese in dermalen Fibroblasten.

Wundheilung

Wound Repair and Regeneration (Wiley) — Kupfer-Peptide in der Wundheilung & Kollagen-Genexpression.

Genregulation

Pickart L. & Margolina A., Int. Journal of Molecular Sciences — regenerative & protektive Wirkungen von GHK-Cu.

MMP

Biomaterials (Elsevier) — GHK-Modulation von Metalloproteinasen & deren Inhibitoren.

Nervensystem

Brain Sciences (MDPI) — GHK-Effekt auf nervensystem- & kognitionsrelevante Genexpression.

Dosierung

Dr Oracle — klinische Dosierungsmuster für GHK-Cu (1–2 mg subkutan).

Injektion

Johns Hopkins Arthritis Center — subkutane Injektion (Anleitung).

Injektion · WHO

WHO — Leitlinie Sicherheitsspritzen (IM/ID/SC), 2016.

Injektion · CDC

CDC — subkutane Applikation (Winkel/Stelle, keine Aspiration).

Route

PMC — pharmakologische Aspekte der subkutanen Route.

GHK-Cu ist eine nicht zugelassene Forschungschemikalie. Die Angaben dienen ausschließlich Informations- und Forschungszwecken, sind keine zugelassene Fachinformation und kein medizinischer Rat. Kein Heilversprechen.